Wanderwege

Burg Greifenberg

Ums Jahr 1220 gründet Graf Rudolf von Rapperswil auf St. Galler Abteiboden die stark bewehrte Burgherrschaft Greifenberg zur Sicherung seiner nördlichen Gebiete. Nur wenig später sichern die Rapperswiler ihr Gebiet im Westen mit der Burganlage Greifensee. Mit dem Bau einer neuen Kirche gründet der Graf die Kirchgemeinde Bäretswil, die bis zur Gründung von Bauma (1651) bis ans Hörnli reichte. Während fast 600 Jahren, bis 1798 regiert die Herrschaft Greifenberg fast die ganze Gemeinde Bäretswil sowie Teile von Bauma und Hinwil.

Rastplatz Fledermaus

In der Schweiz leben 27 Fledermausarten. Viele davon sind gefährdet und vom Aussterben bedroht. In den Gebäuden des Industrie- Ensembles ziehen die Fledermäuse im Sommer regelmässig ihre Jungen auf. Den Winter verschlafen sie in kühlen Kellern, frostsicheren Höhlen und Stollen. Dieser Rastplatz will die Aufmerksamkeit für diese Tiere wecken. Er wurde von der ZKB erbaut und im Jahr 2022 dem Verkehrsverein Bäretswil übergeben. In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Bäretswil wurde der Rastplatz umfassend saniert.

Täuferhöhle

In dieser Höhle beim Ursprung des Aabachs suchten vor 500 Jahren verfolgte Wiedertäufer Zuflucht zu Stille und Gebet. Auch der Zürcher Täuferführer Felix Manz wurde vermutlich hier versteckt, ehe ihn die Regierung in der Limmat ertränkte. Die Täufer wollten die Reformation noch radikaler umsetzen als Zwingli. Dazu gehörten die Taufe erst im mündigen Erwachsenenalter sowie die Abschaffung von Grundzinsen und des Zehnten.

Frauenbrünneli

Im Frauenbrünneli schöpften schon vor
700 Jahren Klosterfrauen ihr Wasser. Ganz in der Nähe stand von 1300 bis 1520 ihr Schwesternhaus samt einer Kapelle im Fehrenwald. Die Schwestern, zwölf an der Zahl, fabrizierten Tuch und Kerzen. Dazu pflegten sie Kranke in der Umgebung und erfreuten sich eines guten Rufs. Die Schwestern im Fehrenwald waren die ersten Krankenschwestern und Vorläuferinnen der Spitex.